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Röntgenblick in die Kunststoff-Solarzelle

07.01.2016

Sie sind leicht, einfach zu installieren und können ohne großen Aufwand mit einem industriellen Drucker produziert werden: Solarzellen aus Kunststoff. Noch sind sie herkömmlichen Solarmodulen in der Effizienz unterlegen. Forscherinnen und Forschern der Technischen Universität München (TUM) ist es gelungen, Vorgänge bei der Herstellung der organischen Solarzellen auf molekularer Ebene in Echtzeit zu beobachten. Die Ergebnisse, die im Fachmagazin "Advanced Energy Materials" veröffentlicht wurden, helfen dabei, die Leistung organischer Solarzellen zu verbessern.


Stephan Pröller (li.) und Dr. Eva M. Herzig vor dem Drucker, mit dem Kunststoff-Solarzellen hergestellt werden. Die Wissenschaftler untersuchen, was bei dem Prozess auf molekularer Ebene abläuft. (Foto: Uli Benz / TUM)